3a besucht Bewohner im Matthäus-Ratzeberger-Stift
Schule früher und heute – unter diesem Motto besuchten die Kinder der 3a mit ihrer Lehrerin Frau Küpfer-Hilgarth, die Seniorinnen und Senioren am 12.3.26 bereits das dritte Mal.
Die BewohnerInnen warteten bereits voller Erwartung auf die Kinder und diese waren ebenfalls sehr aufgeregt – ob denn ihre Aufführung klappen würde?!
Mehrere Gedichte und Lieder, zum Beispiel „Grün, grün, grün sind alle meine Kleider“ oder „Hänschen klein“ zu denen einige BewohnerInnen sogar mitsangen, kamen sehr gut bei den Zuhörenden an. Danach durften die Kinder die BewohnerInnen zu deren Schulzeit befragen. Dass diese sich zum Teil lebhaft daran erinnerten, war für die Kinder sehr erstaunlich. So erinnerte sich eine Dame an „Tatzen“ – das sind Schläge auf die Handinnenfläche mit einem Rohrstock. Ein Herr erinnerte sich an einen Ausflug auf den Hohentwiel. Ein anderer Herr erzählte, er hätte einen schlimmen Lehrer gehabt. Der hätte die Bauernkinder, also auch ihn, als „Mistbauern“ und „Dummköpfe“ bezeichnet und ihm prophezeit, dass aus ihm nichts wird. Er sei dann aber doch Meister im Schlosserhandwerk geworden.
Dass sie Lieblingsfächer hatten, wie die Kinder heute, dass sie in der Pause sogar manch gleiche Spiele wie Räuber und Gendarm oder Himmel und Hölle spielten – die Kinder waren erstaunt über so manche Aussage. Im Sachunterricht haben die Kinder bereits vieles über die Unterschiede der „Schule vor hundert Jahren“ und heute erfahren; aber das nun persönlich von den Seniorinnen und Senioren zu hören, war doch sehr beeindruckend.
Einige Kinder drückten auf dem Rückweg ihre Freude darüber aus, wie toll es doch ist, den alten Menschen eine Freude gemacht zu haben und was für ein schöner Besuch es war.
Wir kommen wieder!
J. Küpfer-Hilgarth
